Sozialplanung notwendiger Leistungen
zur gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen
mit geistigen, körperlichen und seelischen Behinderungen
Planungsgrundsätze
Planungsinhalte
Planungsmethoden
Leistungen
Planungsgrundsätze
Wir beteiligen die lokalen Akteure und halten deren Aufwand möglichst gering.
Selbstverständnis
Teilhabeplanung ist Steuerungsunterstützung im Bereich der Leistungen für Menschen mit Behinderungen auf der normativen, strategischen und operativen Ebene. Wir unterstützen unsere Auftraggeber bei der Entwicklung von Leitbildern und kommunalen Entwicklungspfaden, operativen Zielen und deren Umsetzung.
Zusammenarbeit
Planung ist Dienstleistung. Wir legen großen Wert auf die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber. Der Auftrag, einzelne Schritte sowie notwendige Anpassungen unterwegs – all dies erfordert eine intensive Abstimmung, die für uns selbstverständlich ist.
Partizipation
Die Ziele, Sichtweisen und Bewertungen der Beteiligten geben der Teilhabeplanung die notwendige Erdung – und eröffnen gleichzeitig neue Horizonte und Entwicklungsperspektiven. Eine umfassende Beteiligung erhöht die Akzeptanz der Ergebnisse. Dies mindert Konflikte und erleichtert die Realisierung geplanter Maßnahmen. Beteiligte sind: die Leistungsberechtigten, die Dienste und Einrichtungen der Behindertenhilfe, die Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement.
Transparenz
Was wir tun oder lassen wird dargelegt, erläutert und begründet. Die Planungsprozesse werden offen gelegt und nachvollziehbar gestaltet – damit Beteiligung gelingt.
Quantitative und qualitative Methoden
Quantitative und qualitative Methoden werden miteinander kombiniert. So kommen wir zu tragfähigen Analysen und belastbaren Ergebnissen.
Dienste und Einrichtungen entlasten
Dienste und Einrichtungen dokumentieren ihre Arbeit umfassend. Um den Aufwand für alle Beteiligten möglichst gering zu halten, möchten wir diese Datenbestände dann nutzen, wenn unsere Fragen nicht aus anderen Quellen beantwortet werden können.
Planungsinhalte
Aus dem Unterschied definierter Ziele und den Ergebnissen der Bestandsanalyse werden die zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des Versorgungssystems notwendigen Maßnahmen entwickelt.
Die Teilhabeplanung beinhaltet eine:
a. der ambulanten, teilstationären uns stationären Diensten und Einrichtungen
einschließlich ehrenamtlicher Hilfen des bürgerschaftlichen Engagementsb. der Inhalte und Formen der Zusammenarbeit der Dienste und Einrichtungen
c. von Art, Umfang sowie Qualität der erbrachten Leistungen
d. Prüfung, ob ein qualitativ und quantitativ ausreichendes
sowie wirtschaftliches Versorgungsangebot vorhanden ist.
Die erhobenen Daten werden mit der Bevölkerung und der Bevölkerungsentwicklung des Planungsraums in Beziehung gesetzt und mit Werten aus anderen Regionen verglichen.
2. Zielentwicklung
Der Gesetzgeber will eine selbstbestimmte und möglichst selbstständige Lebensführung von Menschen mit Behinderung. Es gilt ambulant vor stationär. Diese Ziele werden im Lichte der Analyseergebnisse für die Planungsregion konkretisiert. Dies geschieht unter Mitwirkung der Beteiligten.
Planungsmethoden
Quantitative und qualitative Methoden werden miteinander kombiniert.
So kommen wir zu tragfähigen Analysen und belastbaren Ergebnissen.
Zur Analyse der IST-Situation verwenden wir eine Liste aussagefähiger und erprobter Indikatoren. Wir nutzen soweit als irgend möglich vorhandene Datenbestände und beschränken die eigene Erhebung auf das Notwendigste, um die Dienste und Einrichtungen nicht unnötig zu belasten.
Die Ergebnisse der deskriptiven Analyse werden den lokalen Akteuren im Entwurfsstadium vorgestellt und gemeinsam mit ihnen beraten. Dies bewirkt eine kritische Überprüfung der Daten und erlaubt gleichzeitig eine sich hieran anschließende differenzierte, auf die besondere Situation bezogene Auswertung des empirischen Materials.
In einem gesonderten Workshop unter Anwendung von Methoden aus der ZUKUNFTSKONFERENZ werden die Erhebungsergebnisse von den Beteiligten vor Ort bewertet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verständigen sich des Weiteren über Ziele zur Sicherung bzw. Weiterentwicklung des Versorgungssystems und benennen auf diesem Wege die besonders relevanten Handlungsfelder in der Planungsregion.
Die hieraus sich ergebenden Maßnahmen reflektieren somit die besonderen Bedingungen vor Ort, was ihre Akzeptanz in der Umsetzungsphase erhöht.
Expertengespräche ergänzen die deskriptive Analyse der Daten und helfen bei der Klärung.
Leistungen
Unsere Leistungen sind nach Bausteinen organisiert
Die Pflegestrukturplanung beginnt mit der Auftragsklärung und einer ersten Abstimmung mit dem Auftraggeber. Aus den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen vor Ort ergeben sich bedarfsgerechte Planungskonzepte für die jeweilige Gebietskörperschaft.
In der IST-Bestandsanalyse sind folgende Leistungen Gegenstand des Angebots:
- Auswertung der Bevölkerungsstatistik im Hinblick auf die Geschlechts- und Altersstruktur in der Planungsregion
- Auswertung der Schwerbehindertenstatistik
- Auswertung der Krankenhausdiagnostik im Hinblick auf die Häufigkeit von Geburten von Menschen mit Behinderungen
- Auswertung der Statistik der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
- Auswertung der Rehabilitationsstatistik der deutschen Rentenversicherung
- Planung und Durchführung einer Erhebung bei den ambulanten, teilstationären und stationären Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe in der Planungsregion
- Abfrage und Auswertung der Daten der Pflegekassen zur Anzahl der Personen nach §45a SGB XI
- Zusammenarbeit mit den überörtlichen Datenhaltern
- Erstellung der Zwischenberichte sowie des Abschlussberichts mit Maßnahmeempfehlung
Zur Entwicklung von Zielen und erforderlichen Maßnahmen werden folgende Leistungen angeboten:
- Präsentation der Ergebnisse der Bestandsanalyse in einem 1-tägigen Workshop
- Entwicklung von Entwürfen zu Zielen und erforderlichen Maßnahmen
- Präsentation und Diskussion der Entwürfe in Sitzungen mit den lokalen Akteuren
Durchführung der Zukunftskonferenz einschließlich der Dokumentation der Ergebnisse
In der Auftragsbearbeitung sind darüber hinaus enthalten
- Organisation, Moderation und Dokumentation von Sitzungen und Workshops
- Termine in politischen Gremien der Auftrag gebenden Gebietskörperschaft sowie
- Abstimmungsgespräche mit dem Auftraggeber in der erforderlichen Zahl
Das Angebot zur Pflegestrukturplanung führt transfer in Kooperation mit dem
Büro für Sozialplanung Peter Kappenstein durch.
Für eine unverbindliche Beratung kontaktieren Sie uns: mail@transfer-net.de oder unter 06571-96343.