Sozialplanung

Sozialplanung ist das wichtigste steuerungspolitische Instrument im Bereich sozialer Hilfen. Kommunen und freie Träger stehen heute vor ungekannten finanziellen und konzeptionellen Herausforderung beim Einsatz von sozialen Ressourcen:

"Wir werden älter, wir werden weniger, wir werden bunter und die Schere zwischen arm und reich wird weiter auseinanderklaffen."[1]

Der Einsatz von Sozialplanung ist Managementunterstützung im sozialpolitisch-fachlichen Bereich und damit Steuerungsunterstützung für unterschiedliche kommunale Leistungsebenen.[2]

Vor dem Hintergrund häufig knapper Mittel ist Sozialplanung auf Nachhaltigkeit und ökonomisches Handeln ausgerichtet. Gleichzeitig handelt es sich um ein partizipatives Verfahren,  bei dem, durch die Beteiligung von Bürger/innen oder Betroffenen, vorhandene und fehlende Strukturen festgehalten werden, um die Gestaltung von Angeboten an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort auszurichten.

Dabei kann die Sozialplanung unterschiedliche Gebiete fokussieren. Zu unseren Produkten gehören: > Sozial- berichterstattung, > Teilhabeplanung sowie > Pflegestrukturplanung beziehungsweise Altenhilfeplanung. Auch >        Evaluationen führen wir durch.

 





[1] Löher, M. (2008): "Der demografische und soziale Wandel - Herausforderungen an Sozialpolitik, Sozialver- waltungen und Wohlfahrtsverbände", in: Hartwig, J. (Hg.), Sozialmonitoring - Steuerung des demografischen und sozialen Wandels, Berlin, S. 41-58.

[2] vgl. Deutscher Verein (2005): "Steuerungsunterstützung durch Sozialplanung und Controlling auf kommunaler Ebene", in: NDV 85 (2): 38-41.